Arbeitszeugnis: Erstellen & unterschreiben

Wer darf das Arbeitszeugnis erstellen und unterschreiben?

Wer den Text für das Zeugnis aufsetzt, ist nicht entscheidend. Statthaft wäre sogar, dem Arbeitnehmer selbst zu erlauben, sein eigenes Zeugnis zu schreiben. Für den Inhalt der Zeugnisurkunde haftet der Unterzeichner. Wer diese Funktion im Einzelfall übernimmt, entscheidet sich unternehmensintern. Jeder dürfte unterschreiben, der dem Zeugnisempfänger überstellt war. Das könnte für einen einfachen Arbeitnehmer der Schichtleiter, Meister oder "nur" der personalverantwortliche Vorarbeiter sein.

Arbeitszeugnis beglaubigen - notwendig?

Bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen auf jedes Detail Wert zu legen, dazu raten Ludwig & Pählke Hamburg ausdrücklich. Zwar ist das Arbeitszeugnis ein wichtiger Bestandteil der einzureichenden Unterlagen, trotzdem reicht eine ordentliche Kopie aus.

Einzige Ausnahme, der Arbeitgeber wünscht in seiner Stellenausschreibung, Zeugnisse in beglaubigter Kopie einzureichen. Wer die Beglaubigung durchführt, darf aber trotzdem kostenorientiert entscheiden. Statt zum Notar zu gehen, ist es wahrscheinlich günstiger, die Beglaubigung vom Bürgerzentrum (Stadt- oder Gemeindeverwaltung) durchführen zu lassen.

Zeugniserstellung Grundsätze

Arbeitszeugnisse sind Beurteilungsurkunden. Aus dieser besonderen Stellung ergeben sich drei Grundsätze zur Zeugniserstellung.

Jedes Arbeitszeugnis muss gerichtssicher:

  • Zeugniswahrheit wahren
  • Zeugnisklarheit geben
  • wohlwollend beurteilen

Wie schwierig es ist diese drei einfachen Grundsätze in Einklang zu bringen, beweisen alljährlich etwa 32.000 Gerichtsverfahren in Deutschland.

Sie haben Fragen zu Ihrem Arbeitszeugnis?

Gerne helfen wir von Ludwig & Pählke, im Rahmen unserer Beratungsgespräche, bei der Überprüfung Ihrer Arbeitszeugnisse für Ihre Bewerbung in Hamburg und Umgebung.

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